Keine „Nummer“, sondern ein Mensch.

Ich hatte mich 2010 für ein duales Bachelor-Studium entschieden, weil mir der Praxisbezug wichtig war. Andere Wirtschaftswissenschaftler studieren drei oder vier Jahre und sehen kein Unternehmen von innen! Beworben habe ich mich bei zwölf Unternehmen. Oft war ich nur eine „Nummer“ und saß mit bis zu 200 Leuten bei Einstellungstests. Bei RKW waren es ein kleinerer Test und ein ausführliches persönliches Gespräch. Man hat mich sehr freundlich aufgenommen. Das hat für mich den Ausschlag gegeben. Ehrlich gesagt: Ich habe einen guten Schulabschluss gemacht; aber das Zeugnis, mit dem ich mich beworben hatte, hätte besser sein können. Doch RKW bewertete meine Erfahrungen die ich während meines einjährigen Praktikums in einem Reiseunternehmen sammeln konnte und mein soziales Engagement viel höher. Ich hatte das Gefühl: Hier zählen nicht nur Noten, sondern der Mensch, der dahintersteckt.

Drei Jahre Spagat zwischen Uni und Job.
Drei Abschlüsse in der Tasche!

Bei RKW in Echte habe ich vier Tage pro Woche gearbeitet. Einen ganzen Tag und zwei Abende war ich an der Uni, teilweise zusätzlich auch samstags. Das war sehr stressig. Aber ich würde es wieder machen. Denn ich war immer mitten in der Praxis. Ich habe alle kaufmännischen Abteilungen durchlaufen: Versand, Einkauf, Arbeitsvorbereitung, Personal, Controlling und Vertrieb. Dann kam ich fest in die Qualitätssicherung. Dort stand gerade ein Audit an – eine Überprüfung unserer Geschäfts- und Management-Prozesse. Gemeinsam mit der Abteilungsleiterin und einem externen Berater durfte ich interne Prozesse überprüfen und verbessern.

Das war extrem spannend. Ich konnte Verantwortung übernehmen, bekam immer eine super Unterstützung und viel Feedback. Und nach drei Jahren hatte ich drei Abschlüsse und Qualifikationen in der Tasche: als Bachelor of Administration, Industriekauffrau und Ausbilderin nach der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO). Außerdem habe ich nach dem dualen Studiums noch die Qualifikation zur internen Auditorin für Qualitäts- und Energiemanagement gemacht.

Jetzt mache ich meinen Master in General Management mit den Schwerpunkten Marketing und Human Resources Management. Einen Tag pro Woche arbeite ich bei RKW im Vertrieb. Hier betreue ich Projekte und unterstütze das Team im Tagesgeschäft. Dank meiner Erfahrung im Qualitätsmanagement kann ich an Prozessverbesserungen und Analysen zur Kundenzufriedenheit mitarbeiten.

Wenn man mich einpfercht, kann ich mich nicht entfalten.

Respekt bedeutet für mich: Ich schätze jede Aufgabe, die jeder Mitarbeiter macht. Bei RKW respektieren sich die Menschen gegenseitig; deshalb hat man auch Verständnis, wenn mal etwas schiefläuft. Gut finde ich auch die flachen Hierarchien. Ich wurde und werde immer sehr fair behandelt. Toll ist das Engagement für meine Ziele. RKW hat sich auf meine Bedürfnisse eingestellt. Ich konnte mich ständig weiterbilden und auch Seminare zur Prüfungsvorbereitung besuchen.

Ich habe viel Vertrauen erfahren, wurde nicht ständig kontrolliert. Wenn man mich einpfercht, kann ich mich nicht entfalten – weder meine Persönlichkeit, noch meine fachliche Qualifikation. So gesehen ist Respekt ein Erfolgsfaktor für beide Seiten: Nur wer sich respektiert fühlt, kann seine Leistung voll entfalten.
Nach dem Masterabschluss nehme ich keine Auszeit. Ich habe schon meine Laufbahn eingeschlagen, es soll dann direkt weitergehen. Bei RKW, versteht sich.