Frau Ratchanu Kiatwatcharakul, Sie haben für eine bekannte Unternehmensberatung und einen internationalen Kosmetikkonzern gearbeitet. Warum haben Sie sich jetzt für RKW entschieden?

„Auf die Idee kam ich durch einen Urlaub in Deutschland. Ich wollte etwas Neues kennenlernen, eine andere Kultur, einen anderen Managementstil. Und nicht zu vergessen: RKW ist auch Marktführer.“

Wie gefällt es Ihnen nach einem halben Jahr bei RKW?

„Sehr gut. Ich mag die offene Unternehmenskultur. Ich habe es in Deutschland öfter erlebt, dass Leute `zumachen´, wenn sie merken, dass ich noch nicht gut Deutsch spreche. Ganz anders die Menschen bei RKW: Hier sind alle sehr hilfsbereit, es ist ein tolles Arbeitsklima.“

Welche Rolle spielt dabei Respekt?

„Ich bin der Meinung: Ich muss dem Team Respekt entgegenbringen. Dann werde ich auch vom Team respektiert.“

Haben Sie sich schon mit Ihren Kollegen angefreundet?

„Oh ja! Wir gehen gemeinsam aus und waren auch schon beim Eishockey: die Adler Mannheim haben gespielt.“

Was ist Ihre Aufgabe als Controllerin?

„Ich sehe mich als Beraterin. Wissen Sie: Meine Arbeit macht Spaß, aber Spaß ist nicht das Ziel meiner Arbeit. Ich möchte dazu beitragen, den Ertrag und Erfolg unseres Unternehmens zu steigern.“

Was ist Ihre nächste Station bei RKW?

„Momentan arbeite ich mich am Hauptsitz in Frankenthal ein und lerne Deutsch. In einigen Monaten gehe ich dann zu anderen Standorten, um mich mit den Produktionsverfahren vertraut zu machen.“

Was ist für Sie typisch Deutsch?

Das Umweltbewusstsein der Menschen. Dass sonntags alle Geschäfte geschlossen sind: am ersten Wochenende hatte ich nichts zu essen, konnte nicht mal ein Ei einkaufen. Und dass die Menschen so gerne draußen spazieren gehen. Dafür ist es in Thailand zu heiß; man flaniert dort eher durch die Malls.“